Oktober 2026 Deutschland
Familienkurzurlaub vom 08.10. bis 11.10.2026 in Bernkastel-Kues an der Mosel
Drei Tage im September war ich mit meinen Kegelbrüdern auf dem Ruhrtal-Radweg unterwegs.
Da stabiles Wetter für die nächsten Tage angesagt ist, werde ich mit dem Rad zur Mosel kurbeln.
Von Dülken bis an die Rur bei Wassenberg. Danach pedale ich auf dem Rur-Radweg bis Heimbach.
Von Eifelstadt Heimbach führt der Weg hoch nach Blankenheim, wo sich die Quelle der Ahr befindet. Nun folge ich dem Ahr-Radweg bis Ahrdorf. Von Ahrdorf geht die Fahrt über Daun in der Vulkaneifel, runter ins Moseltal, wo ich mich mit meinen Kindern Ingo, Pamela und Enkelin Emma treffe. Ich freue mich darauf, morgen soll es losgehen.
Montag, den 05.10.2026 von Dülken – Heimbach in der Eifel
Meine Schwestern Angelika und Gabi verabschieden mich herzlich, nachdem wir zusammen den guten Morgenkaffee geschlürft haben.
Acht Uhr auf dem Radweg nach Waldniel.
Die Fahrt geht über Wegberg, vorbei an der Tüschenbroicher Mühle, bis Hückelhoven. Kurz vor Linnich erreiche ich die Rur (ohne h).
Pausen und Flickstation
Gerade halte ich Ausschau nach einem Pausenplatz, da merke ich, dass mein Hinterrad Luft verliert. Eine Stunde später habe ich mein zweites Frühstück intus und das Leck im Hinterrad ist geflickt.
Wegweiser sind genug da. Die Strecke ist naturnah und der Radweg ist meist
Erdgebunden.
Jetzt bin ich in der Eifel
Das wäre auch noch mal ein Ziel für Gabi und mich.
Um 16:30 Uhr erreiche ich mein heutiges Ziel, den Heimbacher Campingplatz Gut Habersauel.
Tagesdaten: 97 km / 6:45 Std. Zeit in Fahrt / 501 m Anstieg / 348 m Abstieg
Dienstag, den 06.10.2026, von Heimbach über Blankenheim nach Ahrdorf.
Als ich um 7Uhr zum Duschen gehe, ist es noch dunkel. Die heiße Dusche tut meiner Muskulatur und den morschen Knochen gut. Als ich das Sanitärgebäude verlasse, schaue ich in einen wolkenlosen Himmel. Auch wenn es keinen Tropfen in der Nacht geregnet hat, ist das Zelt pitschnass. Als alles in den Radtaschen verstaut ist, gebe ich das erste heutige Ziel Blankenheim ein und lasse mich führen.
Wieder einmal oben.
Die Strecke verläuft durch Heimbach und dann über Ortschaften wie Walbig, Hergarten, Bergboi und Bleiboi, von denen ich noch nie etwas gehört habe.
Eine Atempause
Teepause, Kräfte tanken und Zelt trocknen in Marmagen.
Die Altstadt von Blankenheim.
An der Ahrquelle
Ein schönes Gedicht hängt an dem Quellhaus. Ein zweites Schild erinnert an die Flutkatastrophe in der Nacht vom 14.07. auf den 15.07.2021.
Das letzte Stück der heutigen Strecke verläuft auf dem Ahrtalradweg durch einen herbstlichen Wald.
Den Campingplatz Fringsmühle erreiche ich zur Kaffeezeit um 16 Uhr.
Tagesdaten: 57 km / 4:50 Std. Zeit in Fahrt / 828 m Anstieg / 698 m Abstieg
Mittwoch, den 07.10.2026, von Ahrdorf über Daun und Ürzig nach Bernkastel-Kues.
Frühstück mit Kaffee, Müsli und viel frischer Luft in freier Natur. So liebe ich es.
Heute um 8.45 Uhr starte ich die Tagesetappe vom Campingplatz Fringsmühle bei frischen Temperaturen. Doch die Steigungen, siehe Tagesdaten, lassen mich schnell auf Betriebstemperatur kommen
An den Dauner Maaren breite ich das Zelt zum Trocknen aus und schlürfe meinen Tee.
Die Dauner Maare, auch ein schönes Wandergebiet.
Das Weinfelder Maar.
Hinter Daun stelle ich das Navi auf Ürzig ein.
Steillagen nennt man das wohl.
In dem Restaurant „Würzig in Ürzig“ waren Ingo und ich mal essen auf unserer Moselsteigwanderung. Ist zu empfehlen.
Der Mosel-Camping hat geschlossen, da baue ich doch mein Camp ein Stück weiter auf dem Knaus-Campingpark Bernkastel-Kues am Hafen auf. Dort ruft meine Tochter Pamela mich an und wir freuen uns schon auf das Familienwochenende, welches morgen beginnt.
Tagesdaten: 81 km / 6:05 Std. Zeit in Fahrt / 880 m Anstieg / 1114 m Abstieg
Donnerstag, den 08.10.2026, vom Camping am Hafen zur Ferienwohnung in Bernkastel-Kues
Nachdem ich gestern Abend ein Reisgericht gekocht und den Rest Rotwein mit einer Tafel Schokolade verputzt habe, bin ich angenehm gesättigt, quasi pupe satt. So gegen 20Uhr beginnt der Nieselregen und hört erst in der Früh um 9 Uhr auf.
Das Zelt ist nicht so nass wie die Tage zuvor, wo es keinen Tropfen geregnet hat. Das leidige Kondenswasser.
Heute Morgen habe ich alle Zeit der Welt und gehe mal ausgiebig Duschen
Was man alles falsch machen kann.
Das Zelt ist auch ohne Sonne fast trocken, als ich es verpacke. Um 12:30 Uhr verlasse ich den Campingplatz am Hafen.
Die Skyline von Bernkastel-Kues
Da ich um 13Uhr noch nicht ins Haus komme, verleibe ich mir einmal im Weinhaus Burkhard schwäbische Maultaschen mit Kartoffelsalat und ein Weißbier ein. Danach gehe ich hoch zum Haus und der Schlüsseltresor öffnet sich.
Unser Zuhause für die nächsten Tage
Blick auf den teuersten Weinberg Deutschlands „der Doctorberg“
Jetzt ist alles perfekt, ich habe meine Liebsten da.
Tagesdaten: 4 km / 0,25 Std. Zeit in Fahrt / 48m Anstieg / 25 m Abstieg
Freitag und Samstag den 09. + 10. Oktober 2026 in Bernkastel-Kues
Die beiden Tage verbringen wir meist zusammen. Was sonst zu kurz kommt, steht nun an erster Stelle. Quatschen, Spielen und gut Essen und Trinken. Dann ist da noch,
Besichtigen der wunderschönen Altstadt.
Hier im "Restaurante Da Luigi" gehen wir am Freitagabend lecker Essen.
Ein gutes Gebet, in dem auch viel Humor drinsteckt.
Ein paar Wanderungen sind auch dieses Mal dabei.
Hoch zur Burgruine Landshut.
Von hier oben hat man einen schönen Ausblick auf das Moseltal und
auf die Stadt
Die Wanderung zum Wasserfall führt meist durch dichten Wald
Ein kleiner Wasserfall
aber ein verwunschen wirkender Ort.
Samstag machen wir uns auf den Weg zum Skywalk, der auf der anderen Moselseite liegt.
Ingo und Pamela auf dem Skywalk
Von hier blickt man vom Kueser Stadtteil nach Bernkastel
Die Blätter der Weinstöcke färben sich schon langsam rot.
Morgen ist die schöne Zeit wieder zu Ende. Um 10:00 Uhr müssen wir das Haus verlassen. Ingo bringt mit dem Wagen, Pamela und Emma nach Hause. Ich schwinge mich auf mein Norwid und pedale die Mosel entlang in Richtung Koblenz.
Sonntag, den 10.10. 2026 von Bernkastel-Kues nach Treis – Karden
Es war zwar nur ein kurzes Familientreffen in Bernkastel-Kues, aber wiedermal wunderschön.
Alles ist verpackt und ich verabschiede mich von meinen Kindern. Jetzt geht es für uns alle nach Hause.
Das letzte Mal durch die zauberhafte Altstadt, über die Moselbrücke und in Kues auf den Moselradweg Richtung Koblenz.
Kröver Nacktarsch
Einer der wohl bekanntesten Weine an der Mosel
Die Sonne scheint und kurze Zeit später beginnt der Nieselregen, aber es lohnt sich nicht, die Regensachen anzuziehen, denn der Regen ist nicht von Dauer.
Die Skyline von Cochem mit der markanten Burg.
Um 16 Uhr 30 rolle ich auf den Camping-Mosel-Islands in Treis-Karden
Tagesdaten: 93 km / 5:10 Std. Zeit in Fahrt / 184 m Anstieg und 240 m Abstieg
Montag, den 12.10. 2026 von Treis-Karden bis Remagen
Als ich vom Sanitärtrakt zurückkomme, ist der Himmel noch stark bewölkt. Erst im Laufe des Vormittags ist mehr und mehr blauer Himmel zu sehen.
Der Hafen mit der schönen Gastronomie, wo ich gestern Abend gespeist habe.
9:20 Uhr verlasse ich den Insel-Camping und pedale auf dem Moselradweg Richtung Koblenz
Diese Toranlage hatte früher bestimmt eine wichtige Aufgabe.
Kurz vor Koblenz nehme ich eine Nebenroute, die am Rande der Weinberge entlangführt und mit einigen Kunstobjekten den Betrachter zum Nachdenken anregt. Wie hier „Die Gedanken sind frei“ von Thomas Lücher von 2021.
Oder von Franz Knipp von 1994 „Der Goldene Schnitt“
Am Knaus-Camping, gegenüber vom Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein mündet, bin ich um 12:30 Uhr.
Pause mache ich in Weißenturm am Rhein
Kaum zu glauben, aber das ist auch auf dem Rheinradweg.
Um 16:00 Uhr verlasse ich den Rheinradweg bei Remagen und fahr auf den Campingplatz „Goldene Meile“, wo ich mein Camp für diese Nacht aufbaue.
Tagesdaten: 86 km / 5:10 Std. Zeit in Fahrt / 196 m Anstieg und 202 m Abstieg
Dienstag, den 13.10.2026, von Remagen bis Dülken
Der heutige Morgen um sieben Uhr ist feucht und trüb. Nach dem Frühstück muss ich das pitschnasse Zelt verpacken und da denke ich schon dran, es heute bis nach Hause zu schaffen.
Start um 9 Uhr 20 vom Camping Goldene Meile, an der Ruine der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Brücke von Remagen.
Skulptur in Bonn
Meine Schwester Gabi ruft mich an, um zu erfahren, ob ich heute schon nach Hause komme. Da das Wetter nicht besser wird, eher schlechter, entschließe ich mich fürs Nachhausefahren.
Die urige Fahrrad-Fähre Weiß-Zündorf
Den ersten Blick auf Köln
13:00 Uhr Teepause nach 57 km bei den Kranhäusern im Rheinauhafen
„De Dom von Kölle“
Bis Wesseling bleibe ich auf dem Rheinradweg, dann stelle ich bei Navi Dülken als neues Ziel ein.
Die Heimat hat mich wieder. Um 18 Uhr 30 stehe ich am Ortseingangsschild von Dülken.
Tagesdaten: 132 km / 8 Std. Fahrzeit / 327 m Anstieg und 318 m Abstieg
Tourdaten: 6 Radtage / 546 km / 35 Std. im Sattel / 2916 m Anstieg.

